Heilpraktikerin Nerb Diagnose

Diagnose

Da mich Patienten aus den Landkreisen Erding. Freising und Landshut aufsuchen, möchte ich mir hier die Zeit nehmen, einmal ausführlich das Thema Diagnose und die dazugehörigen Schritte zu erklären, um  mögliche Ängste meiner Patienten zu nehmen.

Als Diagnose wird in der Medizin das Erkennen einer Krankheit mittels bestimmter Methoden bezeichnet.

Voraussetzung jeder Diagnose ist die Kenntnis des Normverhaltens, das Erkennen bestimmer Normabweichungen und die systematische Zusammenfassung dieser Informationen zu bestimmten Krankheitsbildern. Wesentlich ist es, diese Zusammenfassung einer Überprüfung auf ihre Richtigkeit zu unterziehen, d.h. eine Differentialdiagnose durchzuführen. Dies bedeutet, dass die Symptome, die sich unterscheiden, zu ähnlichen, aber anderen Krankheitsbildern führen können.

Diagnose und Differentialdiagnose dienen dazu, Fehldiagnosen durch einseitige Untersuchungsmethoden, durch Übersehen oder Fehlinterpretation vorhandener Symtome zu vermeiden, Krankheiten zu erkennen und aufgrund dieses Wissens eine erfolgversprechende Behandlung einzuschlagen.

Am Anfang der Diagnose steht der erste Eindruck vom Patienten und die Kontaktaufnahme mit dem Patienten; dazu gehören Erfahrung und Intuition: ohne große Erfahrung ist eine Diagnose auf den ersten Blick nicht möglich; eine Diagnose nur aus Intuition, ohne Erfahrung und genaue Kenntnisse, dürfte eher Instinkt sein und führt nicht zu einer verläßlichen Diagnose.

Mittels der fünf Sinne, mittels einfacher Verfahren wie Inspektion (= Anschauen des Patienten), Palpation (=Anfassen des Patienten), Perkussion (= Beklopfen der Körperoberfläche) und Auskultation (= Abhorchen der im Körper entstehenden Geräusche und Töne) lassen sich hochwertige Diagnosen stellen.

Regina Nerb:

Eine Diagnose ist nichts anderes als der Name einer Krankheit; manchmal kommen Sie schon mit der kompletten Diagnose in meine Praxis: sie reicht von Arthritis bis Zystitis.

Oft genug verhindert allerdings gerade dieser Name, daß Sie Ihren tatsächlichen Zustand spüren. Ich versuche, die Fixierung auf das Krankheitsmonster ‚Diagnose‘ aufzulösen und den Zugang zu dem Menschen, der dahintersteckt, wieder freizuschaufeln.

Was steckt denn hinter der Diagnose ‚Bluthochdruck’? Sicher nicht nur das Ergebnis, das am Meßgerät angezeigt wird. Spüren Sie, wann Ihr Blut in Wallung gerät oder haben Sie sich so daran gewöhnt, dass Sie es schon nicht mehr wahrnehmen? Es ist wünschenswert, dass die Impulse, die immer vorhanden sind, effektiver ins Bewußtsein dringen und nicht erst dann, wenn sie Schaden angerichtet haben, weil sie ignoriert wurden.